Vereinsporträt

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Der Christliche Hilfsverein Wismar e.V. arbeitet in zwei Bereichen: Wir sind in Albanien aktiv für Menschen, die soziale und geistliche Unterstützung brauchen. Zum anderen bieten wir Menschen aus Wismar und Umgebung in unserem Vereinshaus die Möglichkeit, sich zu engagieren, Gemeinschaft zu erleben sowie sich über geistliche und andere Themen zu informieren.

Albanienhilfe seit 1991

Im Januar 1987 wurde Frieder Weinhold von einem westlichen Freund angesprochen, ob nicht Menschen aus dem „Osten“ in das kommunistische Land Albanien reisen könnten, um dort zu helfen. Das war damals nicht möglich, doch nach den politischen Veränderungen in Europa konnten die Hilfsaktionen starten.

Im Februar 1992 rollte der erste Hilfstransport aus Wismar nach Albanien. Zwei weitere Einsätze folgten noch im selben Jahr, bei denen wir Schulen repariert, Hilfsgüter verteilt und medizinische Unterstützung weitergegeben haben. Und wir haben mit vielen Menschen über alle möglichen Lebensfragen geredet; dabei stellten sie auch viele Fragen über den christlichen Glauben.

Seit 1997 besteht unsere Hilfsstation im Bergdorf Bishnica. Aus dieser Arbeit entwickelten sich weitere Sozialprojekte sowie eine intensive Gemeindearbeit. Wir sind stolz darauf, dass sich dabei eine langjährige Partnerschaft mit den Bewohnern der Bergdörfer herausgebildet hat. Eine ganze Reihe von Menschen, die wir in den Anfangsjahren unterstützt haben, können jetzt auf eigenen Beinen stehen und engagieren sich ihrerseits nun für die Arbeit in den Bergdörfern.

Auch in Wismar hat sich eine beständige offene Frauenarbeit etabliert. Fleißige Hände bereiten oft wochenlang die Aktionen der Albanienhilfe vor.

Die aktuelle Situation

Die Arbeit des Christlichen Hilfsvereins Wismar e.V. wird von vielen kleinen Spenden und einigen Sponsoren getragen. Über 1000 ehrenamtliche Helfer stehen hinter unseren Projekten. Der Verein beschäftigt 4 MitarbeiterInnen in Deutschland und 7 in Albanien, daneben zählen wir in Albanien über 60 ehrenamtliche Mitarbeiter. Derzeitige Arbeitsschwerpunkte sind die Pflege von Behinderten und alten Menschen in den Bergdörfern sowie die Unterstützung von Kindern, die wir im Internat in Bishnica aufgenommen haben. Abgerundet werden diese Aktivitäten durch Schulsanierungen, Familienpaket- und Weihnachtsaktionen.

Als Trägerorganisation für die Arbeit in Albanien haben wir 2012 die Stiftung Fondacioni Diakonia Albania gegründet. Damit sind wir mit einer eigenen Partnerorganisation auf albanischer Seite schnell und flexibel handlungsfähig − und vor allem nahe an den Menschen, mit denen wir in den Bergdörfern zusammenarbeiten.

Gerne ist der CHW der Einladung des Diakonischen Werks zur Mitgliedschaft gefolgt. Es ist sinnvoll, zu einem Dachverband zu gehören, um Rat und Hilfe für die verschiedensten Fragen zu bekommen. Außerdem bestehen freundschaftliche Beziehungen zur Deutschen Evangelischen Allianz.

Stimmen über den CHW

„Die Weihnachtsaktion des Christlichen Hilfsvereins Wismar e.V. […] fügt sich ein in eine breite Palette von Projekten mit Menschen in besonders benachteiligten albanischen Bergdörfern. Die gesamte Tätigkeit des Vereins basiert auf dem Engagement von Menschen aus Mecklenburg und Gesamtdeutschland, die bereit sind, sich für andere einzusetzen. Das verdient meine Hochachtung. Mein Dank gilt allen Mitwirkenden.“
Martin Scriba, Schwerin, Landespastor für Diakonie, Schirmherr der Weihnachtsaktion 2012

„In einem Europa mit derzeit 27 Mitgliedsstaaten sind es gerade die kleinen, überschaubaren Initiativen der Bürgerinnen und Bürger, die den Zusammenhalt der Menschen wachsen lassen. Die Albanienhelfer aus Wismar mit ihren Unterstützern aus ganz Deutschland sind beispielhaft für solidarisches Handeln. […] Darum bewerte ich es als besonders positiv, dass der CHW schon so viele Jahre mit seinen Hilfsprojekten in Albanien tätig ist. Mit Respekt beobachte ich die Aktivität seit meiner Zeit als erster Ministerpräsident in Mecklenburg-Vorpommern und wünsche den Helfern aus Wismar alles Gute und Gottes Segen.“
Prof. Dr. Alfred Gomolka, erster Ministerpräsident Mecklenburg-Vorpommerns, 1994 – 2009 Mitglied des Europäischen Parlaments

Weitere Informationen

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