Kategorie: Hintergrundberichte

Video: Werbespot “Albania Mountain Drive”

Datum:  |  Autor: Matthias Pommranz

Internationale Werbung, die in Albanien spielt, hat Seltenheitswert. Der Geländewagenhersteller Range Rover hat nun in einem Spot die Abgeschiedenheit und die dadurch erhaltene einzigartige Kultur in den albanischen Bergregionen aufgegriffen. Dabei werden nicht nur die, sagen wir mal, herausfordernden Straßenverhältnisse gezeigt, sondern ebenso die Lebensbedingungen der Menschen und ihre ganz besondere Gastfreundschaft.

Gerechtigkeit und Barmherzigkeit

Datum:  |  Autor: Akil Pano / CHW

Warum gibt es so viel Elend auf der Welt? Wie kann Gott dabei zuschauen? Was können wir als Christen tun? Für Pastor Akil Pano und seine Gemeinde in Tirana ist Armut ein alltägliches Thema. Sein Vortrag auf dem CHW-Vereins­seminar 2014 eröffnete biblische Einsichten in das Thema und Ansätze zu seiner Lösung.

Mutter Teresa: Vom albanischen Mädchen zum „Engel von Kalkutta“

Datum:  |  Autor: CHW

Mutter Teresa zählt zu den prominentesten und am meisten verehrten Frauen des 20. Jahrhunderts. Als „Engel von Kalkutta“ und Friedens­nobelpreisträgerin wurde sie einer breiten Weltöffentlichkeit bekannt. Doch nur wenige wissen, daß Anjezë (Agnes) Gonxha ­Bojaxhiu, wie ihr bürgerlicher Name lautete, Albanerin war.

Anastas Kostandini, Künstler aus Pogradec

Datum:  |  Autor: CHW

„Kleine Szenen aus dem Leben am Rande Albaniens“ – unter diesem Motto zeigte der albanische Künstler „Taso“ Anastas Kostandini in Wismar eine Auswahl seiner Werke. Bevorzugte Themen seiner farbenfrohen Gemälde sind poetische Landschaften und die psychologische Natur seiner Heimatstadt Pogradec, wo er im eigenen „Studio TASO“ arbeitet.

Freunde in den Bergen – Teil 4

Datum:  |  Autor: CHW

Am 24.11.1991 entschlossen wir uns im Rahmen einer kirchlichen Veranstaltung mit dem internationalen Hilfswerk „Jugend mit einer Mission“ zu einem Hilfstransport, der uns im Februar 1992 nach Pogradec im Südosten Albaniens führte. Die Situation dort berührte die Mitfahrer aus Mecklenburg so sehr, dass daraus die gesamte Arbeit des Christlichen Hilfsvereins Wismar e. V. erwachsen ist.

Freunde in den Bergen – Teil 3

Datum:  |  Autor: CHW

Bis 1945 war Albanien ein reines Agrarland. Die Städte waren relativ klein; dort wohnten Händler, Bildungsbürger und diejenigen, die mit der Verwaltung zu tun hatten. Stadtmenschen fühlten sich den meist analphabetisch lebenden Dorfbewohnern, die abfällig „Fshatari“ (Dörfler) genannt wurden, überlegen. Dort regierte noch lange das mündlich überlieferte Recht der Albaner, der „Kanun“.

Freunde in den Bergen – Teil 2

Datum:  |  Autor: CHW

„Wirtschaft“ bedeutet in Albanien noch immer vor allem „Landwirtschaft“. 55% der berufstätigen Bevölkerung leben als Selbstversorger, meistens auf sehr niedrigem Niveau. Das Klima ist grundsätzlich für alle Arten von Landwirtschaft und Viehzucht geeignet. Durch den großen Anteil der Bergregionen ist allerdings nur ca. ein Viertel der Fläche landwirtschaftlich nutzbar.

Freunde in den Bergen – Teil 1

Datum:  |  Autor: CHW

Wer Albanien bereist, findet das Land vor allem von drei Epochen geprägt. 500 Jahre lang war die Region (trotz des Widerstands unter dem Volkshelden Skanderbeg) Teil des Osmanischen Reichs. Das hinterlies natürlich Spuren: Bauwerke, kulturelle Einflüsse, türkische Lehnwörter in der albanischen Sprache – und den Islam. Erst Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich eine albanische Nationalbewegung, „Rilindja“ (Wiedergeburt), die 1920 erstmals zu einem eigenen Staat führte.

UNESCO-Welterbe in Albaniens Süden entdecken

Datum:  |  Autor: CHW

Im Süden Albaniens liegen gleich zwei sehr sehenswerte UNESCO-Welterbestätten: Die antike Stadt Butrint und Gjirokastra mit seiner Altstadt im Baustil der »Balkanarchitektur«. Der Reisejournalist Andreas Kühn stellt die beiden Städte vor. Ausgangspunkt unserer Tour ist die Hafenstadt Saranda, einer der wichtigsten Badeorte des Landes.

Der Kindergarten „Hoffnung“ in Dushk (Albanien)

Datum:  |  Autor: Elke Kaci / CHW

Einen Kindergarten mit dem Namen „Hoffnung“ gibt es nicht so oft. Im Dorf Dushk nahe des albanischen Städtchens Lushnje gibt es das: Im ärmsten Land Europas, in einer Gegend mit hoher Arbeitslosigkeit ist er ein Ort der Hoffnung – nicht nur für die Kinder, sondern auch für ihre Eltern. Elke Kaci aus Heidenheim hat ihn 2002 gegründet und bis 2012 in Albanien geleitet.

Rennschwein Rudi Rüssel soll die Sprache retten

Datum:  |  Autor: CHW

Albanisch ist eine der ältesten Sprachen Europas. Doch die einst blühenden Dialekte hat Diktator Enver Hoxha jahrzehntelang in ein enges Korsett gepresst. Nun soll ein deutsches Kinderbuch helfen, sie aus dem Tief zu holen.

Juden in Albanien

Datum:  |  Autor: Frieder Weinhold

Albanien ist das einzige Land Europas, in dem nach dem Zweiten Weltkrieg mehr Juden lebten als vorher – und das trotz erst italienischer und dann deutscher Besatzung. Aufgrund der traditionellen Gastfreundschaft lieferten Albaner jüdische Flüchtlinge nicht an die Nazis aus, sondern versteckten sie und verhalfen ihnen zur Flucht ins sichere Ausland.

Albanien, Land der Bunker

Datum:  |  Autor: CHW

Wenn er wollte, konnte er sein ganzes Volk verschwinden lassen – unter Beton: 750.000 Bunker ließ Albaniens Diktator Enver Hodscha in den siebziger und achtziger Jahren aus Angst vor ausländischen Invasoren bauen. Der gefürchtete Feind kam nie. Dafür verschwanden die Bunkerbauer.

Kleine albanische Landeskunde

Datum:  |  Autor: Karl Ziegler / CHW

Die Landeskunde Albaniens weist Besonderheiten auf, die für die Gestaltung von Entwicklungshilfeprojekten zu bedenken sind.

Entwicklungshilfe aus unserer Sicht

Datum:  |  Autor: Karl Ziegler / CHW

Diskussionen über die Sinnhaftigkeit von Entwicklungshilfe reichen seit kurzem wieder bis in die Spitze unserer Gesellschaft. Sie sind herausgetreten aus den Insiderzirkeln. Als ich aus Albanien zurückgekommen bin, haben viele meiner Bekannten mich darauf angesprochen, und es entstanden gute Gespräche daraus.

Flüchtingsschiff Vlora erreicht Italien

Datum:  |  Autor: CHW

Die NDR-Sendung „Zeitzeichen“ vom 08.08.2011 erinnert an die Ankunft des ersten Flüchtlingschiffes aus Albanien in Italien zehn Jahre zuvor, am 8. August 1991. Dieses Ereignis war der Beginn einer großen Flüchtlingswelle, ausgelöst durch den Zusammenbruch des albanischen Staates und die wirtschaftliche Not in dem verarmten Balkanland.

Auf dem Weg in die EU

Datum:  |  Autor: Ruth Weinhold / CHW

„Albaniens EU-Beitritt kommt mit Sicherheit, wenn sich das Land nur halbwegs so weiterentwickelt wie bisher“ sagt Hans-Jürgen Zahorka. „Ich rechne damit zwischen 2015 und 2020.“ Zahorka arbeitet für „LIBERTAS“, einen Think Tank, der sich besonders mit den Ländern Ost- und Südosteuropas auseinandersetzt und ihrem Verhältnis zur EU.

Die Infrastruktur verändert sich

Datum:  |  Autor: Hans Otto Weinhold / CHW

Albanien ist ein Land der Kontraste. Auf den ersten Blick scheint es schon ein modernes Land zu sein; der Aufschwung in der Metropole Tirana ist unübersehbar. In den Bergdörfern erleben aber wenig davon. Zur Zeit der politischen Wende gab es eine dürftige und herabgewirtschaftete Infrastruktur; seitdem hat sich die Situation in vielen Dörfern kaum verbessert, oft sogar verschlechtert. Und auch in den Städten kämpft der Fortschritt mit den alten Hindernissen.

Vortrag: Geschichte der Hanse

Datum:  |  Autor: CHW

Der Initiativkreis Hanse in Wismar hatte am 8. September 2008 zu einem Vortrag von Fregattenkapitän a. D. Dr. Günter Krause, Militärhistoriker und Mitautor des Buches „Seekriege der Hanse“ in die Räumlichkeiten der Evangelisch-methodistischen Kirche Wismar eingeladen. Im Mittelpunkt des einstündigen Vortrages von Dr. Krause standen die spezifischen Entwicklungsbedingungen der Hansestädte im Ostseeraum mit Beginn des 13. Jahrhunderts.

Schwerer Weg der Demokratie

Datum:  |  Autor: Ruth Weinhold / CHW

Anderthalb Jahrzehnte nach den ersten freien Wahlen fällt es den Menschen immer noch schwer, Regierenden zu trauen, die selbst erhebliche Probleme haben, die Fesseln der Vergangenheit abzulegen. Die Fortschritte, die Albanien in den letzten Jahren gemacht hat, sind aber dennoch enorm. Einen Blick auf die Entwicklung des Demokratieverständnisses im kleinsten Balkanland gibt Ruth Weinhold.