Planänderung für die Baumpflanzaktion

Datum:  |  Autor: Jürgen Reindorf

Besprechung im Rathaus Gramsh

Besprechung im Rathaus Gramsh

Die Baumpflanzaktion in Holtas ließ sich leider nicht wie geplant realisieren – aus mehreren Gründen. Dennoch waren die Vorbereitungen dafür nicht umsonst. Jürgen Reindorf erklärt die Hintergründe.

Mit der Pflanzaktion wollen wir das Bergdorf Holtas unterstützen, das besonders stark von Erosion betroffen ist. Unser Projektpartner ist die Kommune Gramsh, zu deren Verwaltungsgebiet Holtas gehört. Diese Zusammenarbeit bezieht sich auf die öffentliche Förderung und auf die praktische Umsetzung: Die Pflanzung soll von Dorfbewohnern unter Aufsicht des Forstamts Gramsh erfolgen, das die Neupflanzung auch weiterhin betreut. Wir, Jürgen und Christine Reindorf für den Christlichen Hilfsverein Wismar, haben die Planung initiiert und fachlich begleitet, und wollten bei der Pflanzaktion anwesend sein. Die Gemeinde Gramsh hatte dem Projekt nach unseren Vorgaben zugestimmt.

Bei der Umsetzung im Dezember 2021 machte uns zum einen das Wetter einen Strich durch die Rechnung: Starke Regenfälle hatten zu Überschwemmungen und neuen Erdrutschen geführt, die eine Anfahrt nach Holtas unmöglich machten. Aber auch von Seiten der Kommune Gramsh gab es noch Hindernisse. Insbesondere waren noch nicht die Voraussetzungen geschaffen, um die bereits zugesagten Fördergelder zu transferieren – die Kommune darf nur über Ausschreibungen Geld bewegen (Korruptionsschutz). Wir haben daraus gelernt, dass Projekte, an denen die Gemeinde mit eingebunden ist, mehr Vorbereitungszeit benötigen.

Die Zusammenarbeit mit Vize-Bürgermeisterin Ergita Kaso und dem Forstamt hat jedoch gegenseitiges Vertrauen geschaffen, und so werden wir einen neuen Anlauf starten. Wir wollen die Baumpflanzaktion jetzt im nächsten Jahr durchführen, mit einer höheren Projektsumme, gefördert durch die Stiftung “Nord-Süd-Brücken”. Den Weg dafür haben wir bereitet. 

Die ersten Bäumchen werden im Bauhof gesetzt

Die ersten Bäumchen werden im Bauhof gesetzt

Bei unserer Anreise hatten wir 500 Robinien im Wert von 300 Euro dabei, gekauft von Geldern unserer privaten Spender. Diese Setzlinge haben wir der Gemeinde Gramsh übergeben; sie werden von städtischen Mitarbeitern fachmännisch versorgt, bis eine Pflanzung möglich ist. Wir erhalten Bilder, wenn die Bäume in der Umgebung von Gramsh zum Einsatz kommen, und wollen die Pflanzung bei unserer nächsten Albanien-Reise im Frühjahr kontrollieren.

 

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