Coronahilfe: Nächste Etappe

Datum:  |  Autor: CHW

Unser großes Projekt in diesen Zeiten ist die Corona-Nothilfe. Für viele arme Familien und ­allein­ste­hende alte Menschen in Albanien hat sich die Situation durch die Corona-Krise erheblich verschlechtert, ­insbesondere durch gestiegene Preise und fehlendes Einkommen. Gemeinsam mit unseren kommunalen Partnern helfen wir diesen Menschen in Not.

Hilfsgüterverteilung in den Bergdörfern bei Lezhë

Helfer der Diakonia Albania haben in den letzten Monaten viele arme Familien unterstützt – in Pogradec und der Mokra-Region, aber auch wie hier in Bergdörfern bei Lezhë (Nordalbanien)

In Zusammenarbeit mit der Stadt Pogradec und den Sozialbehörden haben unsere Mitarbeiter seit März in verschiedenen Dörfern Hilfen an arme Familien verteilt. Die Hilfsgüter wurden zu einem großen Teil von Ihren ­Spenden vor Ort gekauft – das war schnell und ­effektiv. Zusätzlich konnten wir auf Bestände aus unserem Lager in Pogradec zurückgreifen, und Ende Juni/Anfang Juli hat unsere Partnerorganisation DHHN einen Transport mit Hilfsgütern durchgeführt. Auch im Nordwesten ­Albaniens wurden Hilfsgüter verteilt, gemeinsam mit örtlichen katholischen Gemeinden. Bisher konnten wir Hilfsgüter im Wert von gut 20.000 € (Geld- und Sachspenden) weitergeben.

Betreuung armer Familien

Die bisherige Aktion läuft weiter. Für ein neues Teilprojekt hat Aurora Zeqo, Exekutivdirektorin ­unserer albanischen Tochterorganisation Diakonia Albania, vom UNDP (Entwicklungsprogramm der UNO) 8.000 € bewilligt bekommen. In diesem Rahmen sollen arme Familien, auch Roma-Familien, psycholo­gisch und medizinisch begleitet werden sowie notwendige materielle Hilfe erhalten. Mitarbeiter der Sozial­behörde erklärten uns, dass die Gewalt in den Familien durch die Coronakrise zugenommen hat, dass sie in den Bergdörfern jedoch keinen Überblick haben – da seien wir mit unseren Mitarbeitern „näher dran an den Menschen“. Darum werden wir bei diesem Projekt, das für ein halbes Jahr angelegt ist, sehr eng mit dem Sozialamt kooperieren. Zusätzlich zu den Fördergeldern müssen wir jedoch mindestens weitere 8.000 € selbst aufbringen.

Bitte beteiligen Sie sich an dieser ­Spendenaktion. Nutzen Sie unser Spendenkonto bei der Sparkasse Mecklenburg-Nordwest, IBAN: DE51140510001200014100, BIC: NOLADE21WIS (Verwendungszweck: Nothilfe).

 

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