Dankbarkeit erleben

Datum:  |  Autor: Frieder Weinhold

Das Motto „Helfen macht Freude!“ unterstreicht die Erfahrung vieler Menschen, die sich in der Albanienhilfe engagieren. Die Arbeit in dem gebirgigen Balkanland mit seinen Schönheiten und Widersprüchen kennt dabei viele Herausforderungen.

Im September besuchte ich das Bergdorf Holtas. Es ist sehr arm und liegt doch in einer atemberaubend schönen Landschaft. Sieben Stunden Weg haben die Menschen mit den Maultieren zu gehen, wenn sie ihre Produkte auf den Markt der Kreisstadt bringen. Das tun sie nicht oft. Darum leben sie nur von dem, was sie selbst anbauen. Dringend erforderliche Dinge des täglichen Bedarfs kann man aber lediglich für Geld kaufen, das sie somit kaum besitzen. Darum waren unsere Freunde in Holtas so dankbar, dass wir zu ihnen kamen, einige Hilfsgüter mitbrachten und uns für sie Zeit nahmen.

Im Team arbeitete als Übersetzerin die albanische Germanistikstudentin Aurela Kasmollari mit. Sie stammt aus einem Bergdorf wie Holtas. Jetzt studiert Aurela in der Haupstadt Tirana und hat auch schon einen Sommerkurs an der Berliner Humboldtuniversität belegt. Sie bedankte sich herzlich bei mir, weil sie durch unsere Unterstützung diesen Weg gehen konnte. Dabei zeigte sich für mich, dass unsere Hilfe tatsächlich angekommen ist. Sie führt zu eigenem Engagement. Außerdem bin ich dankbar für das gute Zusammenwirken von ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitern in Albanien und hier in Deutschland, für Albaner und Deutsche, und für jede Geldspende.

Die Menschen in den Bergdörfern – und die Menschen, die aus den Bergdörfern weggezogen sind in die Slumviertel der Großstädte – brauchen weiterhin Ihre Unterstützung. Erleben auch Sie, dass „Helfen Freude macht“. Darum bitte ich Sie: Unterstützen Sie meinen Dienst für diese Menschen durch Ihre praktische Hilfe und durch großzügige Spenden.

 

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