Finanzbericht 2018

Datum:  |  Autor: Dietmar Schöer

„Kleinvieh macht auch Mist!“ An diese bekannte Redewendung muss ich häufig denken, wenn ich unsere Spendeneingänge anschaue: Da tauchen viele kleine Spenden von 10 oder 20 Euro auf – die aber zusammengenommen Großes bewirken.

Sicherlich wünschen wir uns noch mehr größere und große Spenden, aber wir sind auch sehr dankbar für die kleinen Beträge. Jede Spende hilft. Daher danken wir an dieser Stelle allen Spendern! Was aus Ihren Bausteinen entsteht, darüber berichten wir in diesem Heft und in unseren Rundbriefen.

Engagement aus Albanien

Die Arbeit von CHW und Diakonia Albania hat sich ausgeweitet: Neben ­Pogradec unterhalten wir Büros in Tirana und Librazhd. Wie gut das für die Arbeit ist, hat sich bei meinem letzten Einsatz im Februar gezeigt: In unserem Team von bis zu 22 Personen waren Frieder Weinhold und ich die einzigen Deutschen. Die übrigen Teammitglieder kamen aus Bishnica und aus eben diesen Orten: Tirana, Librazhd und Pogradec – engagierte junge Albaner, die erschrocken waren über die Armut auf dem Land. Sie alle haben einen bleibenden Eindruck mitgenommen, und etliche sind mit dem Vorsatz nach Hause gefahren, wiederzukommen um weiter zu helfen.

Dies war sehr ermutigend. Albanien braucht junge Menschen, die bleiben und das Land aufbauen. Dazu brauchen sie Ermutigung und Unterstützung. Unsere Arbeit soll mithelfen, dass diese Menschen die Perspektive nicht verlieren. In den für dieses Jahr geplanten Einsätzen wird dafür vielfältige Gelegenheit sein – auch für Helfer aus Deutschland.

Vor dem Gemeindehaus in Bishnica

Schwerpunkte für allgemeine Spenden

Das Internat in Bishnica bleibt weiterhin ein Schwerpunkt unserer Arbeit. Der geplante Neubau hat sich lange verzögert: Die Rechtslage in Albanien ist von außen sehr schwer zu durchschauen, was den Erwerb in Frage kommender Grundstücke bisher verhindert hat. In den vergangenen zwei Monaten sind wir etwas vorangekommen; dabei war uns die Unterstützung durch Pastor Akil Pano aus Tirana, Mitglied im Aufsichtsrat der DA, eine gute Hilfe. Dennoch sind wir noch lange nicht am Ziel.

Der gesamte Betrieb des Internats bedeutet für uns weiterhin eine finanzielle Herausforderung, die wir dank Ihrer kleinen und großen, regelmäßigen und einmaligen Spenden bewältigen. Gute Ideen für neue Geldquellen sind jederzeit willkommen. Weiterhin werden beständig Spenden für die anderen laufenden Projekte benötigt. Und auch in Deutschland brauchen wir regelmäßige Spender für die Arbeit im Büro und im Vereinshaus – ohne diese Basis könnte die Arbeit in Albanien nicht getan werden.

Durch Ihre Unterstützung sind wir so weit gekommen und werden auch neue Herausforderungen bewältigen. Ich sage noch einmal herzlichen Dank für Ihre Spendenbereitschaft und wünsche Ihnen Gottes Segen!

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