Internationale Begegnung beim Stadtjubiläum in Krempe

Datum:  |  Autor: Dietmar Schöer

Krempe ist mit 2.500 Einwohnern die zweitkleinste Stadt Schleswig-Holsteins. Zum 475-jährigen Jubiläum der Kremper Stadtgilde kamen an Pfingsten viele Besucher aus nah und fern; darunter waren Folkloregruppen aus 5 europäischen Ländern, mit denen unsere kleine Stadt Beziehungen pflegt. Erstmals hatten wir auch eine Gruppe aus Albanien eingeladen.

Abschluss des Umzugs auf dem SportplatzDie Kontakte nach Albanien wurden von Dietmar Schöer vermittelt, Mitglied im Vorstand des CHW und Kremper Bürger. Er organisierte den Besuch einer Gruppe von Mitarbeitern der Diakonia Albania und der Kommune Velçan, die ihr Land beim Festwochenende repräsentierten.

Kultureller Höhepunkt war der folkloristische Umzug durch die Stadt Krempe mit anschließender Versammlung auf dem Sportplatz und dem abendlichen Gildeball in der Sporthalle. Hier ergab sich die Gelegenheit, albanische Lieder und Tänze vorzuführen. Viele der deutschen Gäste ließen es sich nicht nehmen, spontan im Reigen mitzutanzen.

Rund um das Stadtfest gab es ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm für die Besucher aus Albanien:

  • Besuch der Kommunalverwaltung: Vorstellung der Verwaltungsstrukturen im Amt Krempermarsch und Vergleich der Verwaltungssysteme
  • Besuch des Alten- und Pflegeheimes „Ahsbahsstift“ und Gespräch mit dem Heimleiter Herrn Osterhuis sowie dem Leiter der Tagespflege Herrn Thumm über das Gesundheitssystem in Albanien
  • Besichtigung des historischen Kremper Rathauses von 1570 mit Führung durch Bürgermeister Volker Haack persönlich
  • Besichtigung der Kanalschleusen in Brunsbüttel mit Besuch des Schleusenmuseums der meistbefahrensten Schiffahrtsstraße der Welt

Am Sonntag feierten wir einen lebendigen Gottesdienst in der Christengemeinde Elim. Auch hier brachten sich die albanischen Besucher durch Lieder und Erlebnisberichte ein. Samuel Shkullaku hielt eine mitreißende Predigt, die von der Studentin Aurela Kasmollari übersetzt wurde, die für dieses Wochenende extra aus Heidelberg angereist war.

So war dieses Wochenende ein echter Austausch, der sowohl die Albaner als auch die Deutschen bereicherte und viele Impulse zum Nachdenken gab.

 

 

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