Malern in Albanien

Datum:  |  Autor: CHW

Christliche Nächstenliebe, Abenteuerlust und Neugier gegenüber anderen Kulturen führten Rolf Schmidt (Malermeister und Restaurator) und Gerd Stauch (Mechaniker) im September nach Albanien, um in Proptisht bei der Renovierung des Gymnasiums zu helfen. Ich habe sie samt Arbeitsmaterial und Farbeimern zum Ziel gebracht.

Nach der Inspektion des Objektes machten sich die beiden mit den landestypischen arbeitstechnischen Vorraussetzungen hinsichtlich Stellagen für die Arbeiten in höheren Abschnitten vertraut. Schnell wurden diese Dinge übernommen und man arbeitete sich in die Mentalität des Landes ein. So fanden sie auch zügig Kontakt zu den interessierten Dorfbewohnern, die staunend den Eifer der Handwerker „nga Germania“ bewunderten und sie freundlich aufnahmen.

Der Eingang der Schule

Es blieb auch Zeit und Raum, um gemeinsam mit den zwei nachgereisten Ehefrauen Land und Leute kennen zu lernen. Mit Hilfe von Manjola, der stets fröhlichen und sehr bemühten Mitarbeiterin der „Diakonia Albania“, erlebten wir unvergessliche Stunden in Albanien und konnten vieles über dieses für uns leider recht unbekannte Land kennenlernen und entdecken. Keiner von uns ahnte, welche schönen Seiten dieses Land und vor allem seine Menschen zu bieten haben. Wir werden Albanien nicht als touristisches Ziel empfehlen, da wir befürchten, dass es dann u.U. seine Ursprünglichkeit verliert und sich nicht mehr so angenehm von anderen Balkanländern unterscheidet.

Beeindruckend war auch, etwas über die Arbeit des CHW und seiner albanischen Partner zu erfahren. Dort wurde eine Struktur geschaffen, dessen Arbeit unterstützenswert ist. So hoffen wir, dass der kleine Beitrag unserer Handwerker (Farbe verbraucht; drei Klassenräume bezugsfertig) der Arbeit des CHW geholfen hat und den Schülern eine angenehme Lernatmosphäre schafft.

In einem waren sich alle einig: Es war nicht nur sinnvoll, interessant und schön, sondern wir werden wiederkommen.

Dieter Schwanbeck

 

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