Hilfe auf persönlicher Ebene: Neues von der Ukraine-Nothilfe

Datum:  |  Autor: Christine Reindorf / CHW

Ukrainischer Club im Vereinshaus

Nach den beiden Hilfskonvois im März läuft unsere Ukraine-Hilfe auf ruhigeren, aber dennoch arbeitsintensiven Bahnen – und auch dafür benötigen wir Ihre Spenden. Christine Reindorf hat die verschiedenen Bereiche für Sie zusammengestellt.

Unterbringung im Wismarer Vereinshaus

Unsere Hilfskonvois zur rumänisch-ukrainischen Grenze haben auf der Rückfahrt Flüchtlinge nach Deutschland gebracht. Die meisten fanden Unterkunft bei Verwandten; zwei ukrainische Familien (drei Kinder, zwei Mütter und eine Großmutter) konnten wir bei uns im Vereinshaus unterbringen. Dafür haben wir die Räume im OG und im EG hergerichtet, haben eine Waschmaschine und einen Herd aufgestellt. Für diese Ausstattung sowie zur Versorgung der Flüchtlinge benötigen wir Spenden.

Die Begleitung und Eingliederung von Menschen, die weder Deutsch noch Englisch sprechen, ist sehr aufwändig. Bei den meisten Ämtern, Arztbesuchen usw. geht es nicht ohne Dolmetscher. Außerdem müssen wir immer wieder feststellen, dass viele Anträge selbst für uns Deutsche schwer zu verstehen sind.

Eines der Kinder bedarf aufgrund seiner Behinderung (Autismus) einer besonderen Förderung – hier ist es immer sehr schwierig, eine Therapie zu bekommen und eine geeignete Schule zu finden. Die beiden anderen Kinder haben es leichter: Veniamin (10) geht seit 28.04. in die 4. Klasse; wir versuchen eine Lösung zu finden, wie er die 4. Klasse wiederholen kann, um seine Deutschkenntnisse zu verbessern. Seine Schwester Milana (5) geht seit 01.06. in einen Kindergarten gleich beim Vereinshaus um die Ecke. Beide Kinder fühlen sich sehr wohl hier.

Mittlerweile hat sich ein gutes Netzwerk ergeben, das vor allem durch die großartige Arbeit von Gitta Pabst zusammengefunden hat – ihrem unermüdlichen Einsatz ist es zu verdanken, dass die Ukrainer soweit gut angekommen sind.

Ukrainischer Club im Vereinshaus

Ukrainischer Club gestartet

Ein wichtiger Pfeiler unseres Wismarer Netzwerks ist die Zusammenarbeit mit der Neuen Kirche. Hieraus entstand die Idee eines festen Treffpunkts für Ukrainer aus Wismar und Umgebung, mit regelmäßigen Treffen und Veranstaltungen. Damit konnten wir diese Woche beginnen: Am 9. Juni fand das erste Treffen des Ukrainischen Clubs statt. Etwa 20 Ukrainer und Helfer trafen sich im Garten des Vereinshauses und hatten eine gute Zeit mit ukrainischen Liedern und persönlichem Austausch.

Vereinshausfest am 2. Juli

Die Begegnung der verschiedenen Nationalitäten wird auch unser diesjähriges Vereinsfest prägen. Neben der offiziellen Eröffnung des Ukrainischen Clubs werden wir u.a. Spezialitäten aus Deutschland und der Ukraine, Albanien und Syrien anbieten. Sie sind herzlich eingeladen, am Fest teilzunehmen! Vielleicht möchten Sie sich auch praktisch einbringen? Melden Sie sich bitte im Vereinsbüro.

Ukraine-Flüchtlinge in Albanien

Aus unserem albanischen Umfeld kümmert sich u.a. Familie Kryemadhi aus Tirana persönlich um ukrainische Flüchtlinge. Auch hier können wir mit finanzieller Unterstützung und Sachspenden direkt helfen.

 

Bitte unterstützen Sie diese Arbeit weiter mit Ihren Spenden:

 

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