Online-Magazin: 30 Prozent Hoffnung

Datum:  |  Autor: Matthias Pommranz

Albanische Bergdörfer wie Bishnica haben selten Besuch von außerhalb. Im Oktober kamen junge Journalistinnen im Rahmen eines Studienprojekts, um das Internat und die Lebensbedingungen in den Bergdörfern kennenzulernen. Herausgekommen ist ein sehenswertes Projekt, das wir allen, die unsere Arbeit unterstützen oder sich allgemein für Albanien interessieren, unbedingt empfehlen möchten. 

Für die meisten Mitteleuropäer ist Albanien immer noch ein unbekanntes und weit entferntes Land. Das Thema rückte erstmals 2014/2015 näher, als zu Beginn der Flüchtlingswelle auf einmal immer mehr Menschen aus dem Balkan in Deutschland Asyl beantragten. Fast alle wurden inzwischen zurückgeschickt, da Länder wie Albanien, Kosovo, Montenegro oder Mazedonien nun einmal keine Kriegs- oder Krisengebiete sind. Die Hoffnungslosigkeit, die damals zur Ausreisewelle geführt hat, besteht jedoch immer noch – sie ist in den letzten Jahren sogar noch stärker geworden.

Die Journalisten-Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung hat diese Situation zum Anlass für ein Projekt in Albanien genommen. Mitte Oktober 2018 trafen sich in Pogradec junge Journalisten aus Deutschland und Albanien zu einem Arbeitswochenende. Ihre Fotos und Interviews haben sie anschließend in einem multimedialen Online-Magazin veröffentlicht: Das Projekt mit dem Titel „30 Prozent Hoffnung“ stellt sieben junge Albanerinnen und Albaner vor, die sich für ein Leben in der Heimat entschieden haben. Ihre Geschichten geben Einblick in die allgemeinen Lebensbedingungen der Region am Ohrid-See. Darunter ist auch ein Beitrag über Valbona Balla, die neue Leiterin des Internats in Bishnica, der die Leser vom See in die abgelegenen Bergdörfer der Mokra-Region führt.

Nehmen Sie sich etwas Zeit und sehen Sie selbst:

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