So hilft der CHW, Armut zu überwinden

Datum:  |  Autor: Frieder Weinhold

Die große Not zu lindern  war 1991 unser Anliegen bei der Gründung der Albanienhilfe: In den Bergdörfern gab es nach dem Ende des stalinistischen Staates buchstäblich nichts, außer zerschlissener Kleidung und klapprigen Möbeln – da war Überlebenshilfe angesagt.

Eigene Aktivitäten fördern

Dauerhaft lässt sich Armut aber nur dadurch bekämpfen, dass die eigenen Kräfte der Menschen geweckt werden. Darum liegt unser Schwerpunkt heute auf Projekten zur Selbsthilfe. Wir fördern die Schulbildung, indem wir Schulen reparieren, Lehrmittel und Mobiliar bringen. In unserem Internat in Bishnica können seit 1999 Kinder armer Familien, die sonst kaum Chancen zum Lernen haben, einen Schulabschluss erlangen.

Zur Armutsbekämpfung gehören auch Umweltprojekte. In der Baumschule zogen wir Apfel- und Nussbäume, die wir Bauern zur Verfügung stellten – nun gibt es wieder mehr Bäume in den Bergdörfern. Die Beratung der Kommunen soll ebenfalls dazu dienen, das Leben in den Dörfern effektiver zu gestalten. Die neue Gebietsreform macht das wieder einmal schwerer; wir werden jedoch dazu beitragen, dass die Menschen in den Bergdörfern nicht erneut vergessen werden.

Nicht zuletzt stärken wir das Selbstbewusstsein durch kirchliche Arbeit. Sie fördert Engagement über Familiengrenzen hinaus. Durch Fleiß und die Kraft des Glaubens meisterten schon einige Freunde ihr Studium, die jetzt erfolgreich berufstätig sind und die Arbeit für die Bergdörfer selbst unterstützen.

 

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