Sommercamp 2017 in Bishnica

Datum:  |  Autor: Samuel Shkullaku / CHW

Für die Kinder in den Bergdörfern der Mokra-Region gibt es keine Freizeitangebote. Daher war das “Sommercamp” von 14. bis 17. August wieder ein ganz besonderes Ereignis, an dem 160 begeisterte Kinder aus Velçan, Buzaishtë, Bishnica, Jollë und Laktesh teilnahmen.

Sommerfreizeit 2017 in BishnicaVier Tage lang boten die Mitarbeiter der Diakonia Albania, dazu ein siebenköpfiges Gastteam aus den USA und einheimische Helfer ein vielfältiges Programm:

  • Lobpreiszeit: Das Tagesprogramm begann mit einem kleinen Gottesdienst mit gemeinsamen Liedern und einer Andacht
  • Spiele und Spaß in Kleingruppen, so dass wir je nach Alter, geistiger und sozialer Entwicklung der Kinder unterschiedliche Schwerpunkte setzen konnten
  • Seelische Förderung: Ebenfalls in den Kleingruppen wurden die Themen des Gottesdienstes vertieft und Lebenskompetenzen vermittelt

Gemeinsame Spiele, Singen und Bewegung sind für alle Kinder sehr wichtig. In der ländlichen Mokra-Region gibt es (außer der Schule) keine kindgerechten Programme, keine Freizeit- oder Sportangebote, und schon gar keine Angebote, die Kinder geistig herausfordern und ihre persönliche Entwicklung fördern. Deshalb war unser Ziel, beim Sommercamp beides miteinander zu verbinden: Eine abwechslungsreiche, unterhaltsame Zeit mit den anderen Kindern, und dazu geistliche und seelische Anregungen, so dass sie aus diesen vier Tagen etwas für ihr Leben mitnehmen konnten.

An der Freizeit nahmen etwa 160 Kinder teil im Alter von 6 bis 14 Jahren, die aus allen sozialen Gruppen kamen, darunter auch Roma und Kinder aus sozial schwachen Familien. Daher hat es sich als sehr gut erwiesen, dass wir neben dem Gesamtprogramm die Kleingruppen hatten, wo wir auf die speziellen Bedürfnisse der Kinder eingehen konnten.

Die 13-jährige Anisa Shuli aus Bishnica: „Am Sommercamp gefällt mir alles sehr gut: Die Spiele im Freien, das Zusammensein mit anderen Kindern, das Essen. Für mich war das eine wundervolle Zeit, die nicht nur Spaß gemacht hat, ich habe auch viel über Jesus gelernt. Ich wünsche mir, dass es nächstes Jahr wieder ein Sommercamp gibt!“

Wir freuen uns, dass sechs Kinder Jesus als ihren Herrn und Erlöser angenommen hatten. Und wir freuen uns, dass sie alle miteinander eine tolle Zeit hatten, die sie für ihr weiteres Leben gestärkt hat.

Samuel Shkullaku, Koordinator für Gemeindearbeit

 

Bilder: Saimir Rakipllari, Samuel Shkullaku

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