Spendenaufruf für Explosions-Opfer in Dardhas

Datum:  |  Autor: CHW

Bei der Explosion eines Gastanks in Dardhas, einem Ortsteil von Pogradec, wurden am 1. Februar 37 Menschen schwer verletzt. Da die betroffenen Familien sehr arm sind, möchten wir sie während der nächsten Wochen mit Kleidung, Lebensmitteln, Medikamenten usw. unterstützen. Bitte helfen Sie uns dabei!

Gastank-Explosion in DardhasBei dem Unglück in Dardhas, 12 km südlich von Pogradec, explodierte der Propangas-Behälter eines Restaurants. An diesem Abend trafen sich dort viele Menschen, vor allem junge Leute. Der Gastank in der Küche des Restaurants war wohl alt und verrostet, so dass Propangas entwich und eine äußerst heftige Explosion verursachte. Die Druckwelle war so stark, dass mehrere Personen durchs Fenster geschleudert wurden.

37 Personen wurden bei der Explosion verletzt, die meisten erlitten schwere Verbrennungen und wurden zur Notfallbehandlung ins Universitätskrankenhaus nach Tirana gebracht. Ein Mann starb an seinen schweren Verbrennungen. 10 Personen liegen noch auf der Intensivstation, weitere 11 Personen befinden sich in einem schwierigen Zustand.

Die anschließende Untersuchung ergab, dass der Gastank an der Unterseite durchgerostet war – absolut nichts Ungewöhnliches in Albanien. 90% dieser kleinen Propangas-Tanks, die vor allem in Privathäusern zum Kochen verwendet werden, sind abgelaufen und werden nie überprüft. Um das zu vertuschen, wird bei Unglücken dieser Art immer wieder eine falsche Unfallursache angegeben.

Schwere Lebensbedingungen

Nach Informationen von Alban Muçka, dem Administrator von Dardhas, leben in dem Dorf 366 Familien oder 1.052 Einwohner. Die Familien bestreiten ihren Lebensunterhalt aus dem, was Verwandte im Ausland ihnen schicken, und etwas Landwirtschaft. 127 Familien beziehen die Sozialhilfe von 20 Euro monatlich; 52 Personen mit körperlichen Behinderungen beommen 60 Euro monatlich.

Ähnlich sieht es bei den Opfern der Explosion aus. Von 37 betroffenen Familien sind 33 arm bzw. extrem arm und sind auf Unterstützung angewiesen. Nach dem Unglück können die Opfer nicht mehr arbeiten; doch auch ohne diesen Ausfall wären ihre Familien nicht in der Lage, Medikamente zu kaufen oder die Krankenhausbehandlung in Tirana zu bezahlen.

Bitte helfen Sie mit!

Mit unserem Familiennothilfe-Programm möchten wir den betroffenen Familien zur Seite stehen. Sie brauchen, mindestens in den nächsten 4 bis 6 Monaten, Medikamente für die Nachbehandlung, Kleidung und anderen Bedarf für die Familie und die Kinder sowie finanzielle Unterstützung für ihren Unterhalt.

Dazu brauchen wir Ihre Sonderspenden für die Soforthilfe und während der nächsten Monate. Überweisen Sie mit dem Vermerk »Explosionsopfer Dardhas« auf unser Spendenkonto bei der Sparkasse Mecklenburg-Nordwest, IBAN: DE51140510001200014100

Im Namen der Opfer bedanke ich mich bereits jetzt für Ihre Unterstützung!

Leonard Berberi

 

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