Schlagwort: Albanische Geschichte

Petro Vako als Übersetzer in der Kühlhaus-Kirche, 2018

Meine Geschichte: Petro Vako

Datum:  |  Autor: Petro Vako

Es war im Jahr 1996, ich hatte gerade meinen Militärdienst beendet, da stellte mich mein Freund Denis Katro einem Deutschen vor, einem echten Riesen. Frieder Weinhold leitete im Frühling 1996 ein deutsches Team, das LKWs voller Familien­pakete für die weit abgelegenen Bergdörfer gebracht hatte.

Den Bunker überwunden

Datum:  |  Autor: CHW

25 Jahre nach Beginn der Demokratiebewegung erleben ausländische ­Touristen Albanien als weltoffenes Land. 1991 jedoch war der wirtschaftliche und politische Neuanfang äußerst schwierig. Der Albanienkenner Dr. Thomas ­Schrapel beschreibt, wie 50 Jahre Stalinismus Spuren hinterlassen ­haben und welche ­Fortschritte, aber auch Schwächen heute sichtbar sind.

Die illyrischen Königsgräber von Selce

Datum:  |  Autor: Michael Wetzel

Wer heute die Mokra-Berge besucht, das Haupteinsatzgebiet des CHW, findet sich in landschaftlich reizvoller Umgebung wieder, die gleichwohl von der wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung weit­gehend abgekoppelt erscheint. Das war nicht immer so. Des Reichtums an Bodenschätzen halber gründeten die Illyrer seit der Eisenzeit hier bedeutende urbane Zentren; auch führte die römische Heer- und Handelsstraße Via Egnatia von der Adriaküste zum Bosporus durch die Region.

Albanien, Land der Bunker

Datum:  |  Autor: CHW

Wenn er wollte, konnte er sein ganzes Volk verschwinden lassen – unter Beton: 750.000 Bunker ließ Albaniens Diktator Enver Hodscha in den siebziger und achtziger Jahren aus Angst vor ausländischen Invasoren bauen. Der gefürchtete Feind kam nie. Dafür verschwanden die Bunkerbauer.

Schwerer Weg der Demokratie

Datum:  |  Autor: Ruth Weinhold / CHW

Anderthalb Jahrzehnte nach den ersten freien Wahlen fällt es den Menschen immer noch schwer, Regierenden zu trauen, die selbst erhebliche Probleme haben, die Fesseln der Vergangenheit abzulegen. Die Fortschritte, die Albanien in den letzten Jahren gemacht hat, sind aber dennoch enorm. Einen Blick auf die Entwicklung des Demokratieverständnisses im kleinsten Balkanland gibt Ruth Weinhold.

Ein Staat im Wandel

Datum:  |  Autor: Ingmar Bartsch / CHW

Im ersten Jahrtausend vor Christus siedelten in Albanien Illyrer, die bald unter griechische und später unter römische Herrschaft fielen. Wichtig wurde die Region durch die Via Egnatia. Sie verband Rom mit Konstantinopel und führte mitten durch das Land der Skipetaren (Adlermenschen), wie die Albaner sich selbst nennen. Durch die ausgeprägte Berglandschaft waren die Bewohner Albaniens meist Hirten und Bauern, die vom Rest der Welt wenig sahen und wussten.

Buchtipp: „Eleni“ von Nicholas Gage

Datum:  |  Autor: CHW

Nicholas Gage erzählt mit „Eleni“ die Geschichte seiner Mutter, einer Frau in einem griechischen Bergdorf nahe der albanischen Grenze. Ihr Mann wandert 1928 nach Amerika aus und lässt sie mit ihren Kindern zurück. Nach ihrem Mann „Amerikana“ genannt, durchlebt sie als reichste Frau des Dorfes den Abstieg von der Bewunderung bis zur Verfolgung, als die Kommunisten im zweiten Weltkrieg das Gebiet erobern und die Bevölkerung nach ihrer westlichen Gesinnung ausspionieren.

Wandmalereien in Voskopoje

Datum:  |  Autor: Claudia Hanisch / CHW

Die Malerei hatte zwischen dem 13. und dem 18. Jahrhundert ihre Blütezeit innerhalb der byzantinischen Kunst in Albanien. Nach strengem Kanon wurden neu errichtete Kirchen mit Fresken verziert, die meist Heilige oder aber auch den Stifter des Gebäudes darstellten. Besonders aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts existieren noch eine Reihe Bildnisse von geistlichen Würdenträgern und Mitgliedern des Adels.

Die verlorene Stadt

Datum:  |  Autor: Claudia Hanisch / CHW

Wer heute nach Voskopoje kommt, kann die einstige Blüte dieser Kulturstadt kaum erahnen: Die Ansammlung von alten Steinhäusern und die gepflasterten Straßen dazwischen machen einen eher verwaisten Eindruck, als würde man nach Jahren an einen zurückgelassenen Ort zurückkehren. Direkt gegenüber dem verblichenen kommunistischen Denkmal findet sich eine gemalte Tafel, die diesen Eindruck wettzumachen sucht: Das touristische Dorf Voskopoje mit über 670-jähriger Geschichte weist auf seine historische Bedeutung hin.

Vortrag: Frühe Geschichte Albaniens

Datum:  |  Autor: CHW

In seinem Festvortrag beim CHW-Vereinsjubiläum am 24. November 2001 gibt Dr. Michael Schmidt Neke Einblicke in die kulturellen Hintergründe der albanischen Kultur

Die Geburt der Demokratie

Datum:  |  Autor: Fabiola Haxhillari / CHW

Enver Hoxha, der 50 Jahre amtierende Diktator Albaniens, starb 1985. Die Nation trauerte acht Tage lang. Der nachfolgende Führer Ramiz Alia machte einige kontrollierte Anstrengungen zur Liberalisierung und Öffnung des Landes. Trotzdem hatte die Politik der Langzeit-Isolation des Landes und die Veränderungen entlang marxistischer Schemen sehr schwer wiegende Konsequenzen für die albanische Wirtschaft gebracht. Dies alles brachte ein allgemeines Gefühl der Resignation hervor.