Ukraine-Nothilfe

Datum:  |  Autor: CHW

  • Ukraine-Flüchtlinge

Schnelle Hilfe für Menschen in der Ukraine

Die Ukraine befindet sich im Krieg. Wir beteiligen uns an der Hilfe für geflüchtete Familien, derzeit jedoch nicht mehr mit Hilfstransporten. Stattdessen betreuen wir ukrainische Flüchtlinge in Wismar: Zwei Familien wohnen in unserem Vereinshaus; dort organisieren wir außerdem einen ukrainischen Club als Begegnungsort für Ukrainer/innen aus Wismar und Umgebung.

Update 11.06.: Einen Überblick der aktuellen Aktivitäten finden Sie im Blogbeitrag von Christine Reindorf

Update 03.06.: Spenden benötigen wir derzeit für die Versorgung und Begleitung ukrainischer Flüchtlinge. Die Betreuung der Flüchtlinge in unserem Vereinshaus ist sehr aufwändig: Aufgrund fehlender Sprachkenntnisse, der Behinderung eines der Kinder, und weil viele Anträge selbst für uns Deutsche schwierig zu verstehen sind. Durch die Zusammenarbeit mit der Neuen Kirche gibt es Treffen mit den ukrainischen Flüchtlingen aus dieser Gemeinde. Unser Ziel ist es, eine Begungsstätte zu schaffen, mit regelmäßigen Treffen und Veranstaltungen. Unser diesjähriges Vereinshausfest am 02.07. soll eine Begegnung der verschiedensten Nationalitäten sein, auch dafür brauchen wir Ihre/Eure Unterstützung.

Update 30.04.: Letzte Woche sind ukrainische Flüchtlinge im CHW-Vereinshaus eingezogen: zwei Mütter, eine Großmutter und drei Kinder. Davor hatten unsere Helfer die Räume im OG und im EG vorbereitet, die Küche umgeräumt, eine Waschmaschine und einen neuen Kühlschrank angeschlossen. Außerdem wurden die Ukrainerinnen bei Arztterminen und Behördengängen begleitet. Ein Junge besucht inzwischen die Schule, ein kleines Mädchen kann demnächst in den Kindergarten. Das dritte Kind ist ein autistischer Junge, der spezielle Betreuung benötigt. Hilfstransporte sind momentan nicht in Planung.

Infos zum Projekt

Timeline / Ältere Berichte

Update 11.04.: Einen Eindruck vom Einsatz finden Sie in Frank Brosigs Blogbeitrag: Zweiter CHW-Hilfskonvoi nach Tulcea / Rumänien

04.04.: Im Büro des Logistikzentrums in Tulcea

Update 08.04.: Der zweite Einsatz ist beendet, die Teams sind zurück. Sowohl die Fahrt wie auch die Zusammenarbeit im Team verliefen erfolgreich. Unsere Hilfsgüter (vor allem medizinische Hilfe) fließen von Tulcea aus in die Ukraine, wo sie weiterhin dringend benötigt werden. Anders sieht es mit Flüchtlingen aus: Viele Ukrainer erwarten ein schnelles Ende des Kriegs, derzeit kommen nur wenige Menschen über die Grenze. Wir haben 11 Personen nach Wismar und 6 nach Höxter gebracht. Große Hilfsorganisationen sind allerdings nicht so optimistisch und bereiten sich auf neue Flüchtlingsströme vor.

Update 04.04.: Das Team ist in Tulcea angekommen, übergibt die Hilfsgüter im Verteilzentrum und nimmt an der Grenze Flüchtlinge für die Rückfahrt auf. Einen Eindruck gibt das Video von Heiko Hoffmann:

Update 31.03.: Der zweite Konvoi wurde am Wismarer Rathaus offiziell verabschiedet – von Bürgermeister Thomas Beyer, Michael Berkhahn (zweiter Bürgermeister) und Sigfried Rakow (Präsident der Bürgerschaft). Aus Wismar kamen wieder jede Menge Spenden, und so sind unsere Fahrzeuge und Anhänger prall gefüllt mit medizinischem Material, Bettwäsche und Matratzen, Lebensmitteln und Hygieneartikeln, sogar mit neuwertigen Arbeitsjacken. Die Fahrer hoffen, Sonntag nachmittag in Tulcea anzukommen. Übrigens ist mit Valter Kryemadhi ein Albaner extra nach Wismar gekommen, um beim Beladen zu helfen und mit uns Richtung Ukraine zu fahren.

31.03.: Verabschiedung am Wismarer Rathaus

Update 24.03.: In den letzten Tagen brachte Julian Kirschner acht LKW nach Ushgorod, wo die Hilfsgüter zur Versorgung von Flüchtlingen verwendet bzw. in andere Städte weitergeleitet werden. Er und sein Team sind inzwischen wohlbehalten daheim angekommen. Wir haben diese Fahrt mit Ihren Spendengeldern unterstützt.

20.03.: Julian Kirschner (links) und Team vor der Abfahrt

Update 19.03.: Unser Einsatzteam vom ersten Ukraine-Hilfstransport ist wieder zuhause angekommen, die Flüchtlinge wurden an den gewünschten Zielen abgesetzt. Was das Team unterwegs erlebt hat, sehen Sie im Bericht von Tim Probsthain und in den Erlebnissen von Martin Wilck.

15.03.: Der CHW-Konvoi übergibt die Hilfsgüter in Tulcea

Do 16.03.: Unser Konvoi (8 Fahrzeuge, 10 Fahrer, 342 Kartons/Packstücke) hat gestern die Hilfsgüter in einem Lager der Stadtverwaltung Tulcea (Rumänien) abgegeben, das in Zusammenarbeit mit offiziellen ukrainischen Stellen geleitet wird – so ist sichergestellt, dass die Güter dort ankommen, wo sie gebraucht werden. Die Kontaktaufnahme vor Ort hat super funktioniert, auch mit dem Kommandanten des Grenzübergangs: Unseren Fahrern wurde eine bereits registrierte Gruppe von 35 Flüchtlingen zugewiesen (meist Frauen und Kinder), mit denen sie nun auf dem Rückweg nach Deutschland sind. Alle 35 werden bei Verwandten in Deutschland und der Schweiz unterkommen.

15.03.: Übergabe der Hilfsgüter in Tulcea

15.03.: Vorbereitungen für die Rückfahrt

Sa 12.03.: Um 12:40 Uhr ist unser Konvoi mit Hilfsgütern in Wismar gestartet. In vier Fahrzeugen nehmen vier Wismarer Bürger (darunter ein Syrer) sowie Tim Probsthain aus Höxter/NRW teil; vier weitere Fahrzeuge werden unterwegs dazustoßen. Ziel ist die rumänisch-ukrainische Grenze bei Tulcea. Gestern und vorgestern haben viele ehrenamtliche Helfer beim Packen der Hilfsgüter geholfen. Die Mitarbeiter des CHW sind überwältigt von der großen Spendenbereitschaft der Wismarer Bürger: Unsere Fahrzeuge haben 55 Kartons mit Bettzeug geladen, 17 Matratzen, dazu Nahrungsmittel, Babynahrung, Hygieneartikel und viele medizinische Hilfsgüter.

11.03. Verladen von Hilfsgütern in Wismar

Do 10.03.2022: Julian Kirschner konnte mit dem ersten LKW problemlos und in Rekordzeit in die Ukraine einreisen. Die Freude der Mitarbeiter im Jugendhaus Ushgorod war riesig, denn es gibt kaum noch Grundnahrungsmittel zu kaufen, und die mitgebrachten Hilfsgüter (u.a. Lebensmittel, Hygieneartikel) werden dringend zur Versorgung der Flüchtlinge gebraucht. Ein Teil davon geht noch weiter nach Osten, bis nach Kiew. Ihre Spenden kommen an!

10.03. Der DHHN-LKW trifft in der Ukraine ein

Di 08.03.2022: Ihre Spenden aus den ersten Tagen sind bereits an verschiedenen Stellen im Einsatz. Am Samstag werden wir mit mehreren Transportern nach Tulcea an die rumänisch-ukrainische Grenze fahren. Dort übergeben wir Lebensmittel und Sachspenden an das rumänische Rote Kreuz; anschließend fahren wir mit Flüchtlingsfamilien (Mütter mit Kindern) zurück, die dann in Höxter und Oschersleben weiter betreut werden. Dafür benötigen wir vor allem wieder Geldspenden (siehe unten). Bis Freitag, 11.03. 16:00 Uhr nehmen wir in Wismar ausgewählte Sachspenden an.

06.03. Aufbruch in Höxter

Fr 04.03.2022: Die Projektspenden haben heute die Marke von 10.000 € überschritten. Inzwischen führen auch Tim Probsthain (CHW Arbeitsgruppe Höxter) und Thomas Moll (Vereinsmitglied mit Pflegedienst) kleine Hilfstransporte durch. Sogar in Albanien treffen erste Ukraine-Flüchtlinge ein, um die sich Walter Kryemadhi kümmert. Wir unterstützen diese Initiativen mit.

Lebensmittelspenden für die Ukraine

Do 03.03.2022: In Ushgorod wurden die ersten Flüchtlinge versorgt. Auf Dauer sollen monatlich vier Hilfstransporte fahren, je nachdem, wie sich die Lage entwickelt. Falls Ushgorod nicht mehr erreichbar sein sollte, werden ukrainische Flüchtlinge in Moldawien unterstützt, wo ebenfalls Hilfe benötigt wird und wo Julian Kirschner seit langem gute Kontakte hat.

Mo 28.02.2022: Es sind schon über 3000 € eingegangen. Die Ostseezeitung brachte bereits einen kleinen Beitrag, Julian Kirschner berichtete im SWR über seine Hilfsaktion.

Sa 26.02.2022: Seit vielen Jahren fährt Julian Kirschner (DHHN) Hilfstransporte nicht nur nach Albanien, sondern auch in die Ukraine. Dort unterstützt er ein ­Waisen- und Jugendhaus in Ushgorod, ganz im Westen des Landes. Nun erwartet die Stadtverwaltung bis zu 100.000 Flüchtlinge, die teilweise in dem erwähnten Haus unterkommen ­sollen. Wir unterstützen diese Aktion finanziell und erbitten darum Geldspenden.


Infomaterial

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