Vortrag: Geschichte der Hanse

Datum:  |  Autor: CHW

Der Initiativkreis Hanse in Wismar hatte am 8. September 2008 zu einem Vortrag von Fregattenkapitän a.D. Dr. Günter Krause, Militärhistoriker und Mitautor des Buches „Seekriege der Hanse“ in die Räumlichkeiten der Evangelisch-methodistischen Kirche Wismar eingeladen. Im Mittelpunkt des einstündigen Vortrages von Dr. Krause standen die spezifischen Entwicklungsbedingungen der Hansestädte im Ostseeraum mit Beginn des 13. Jahrhunderts.

Schwerpunkt des Vortrages und der sich anschließenden Diskussion war die Würdigung der Leistungen der Kaufleute und Seefahrer auch für die Entwicklung unserer Heimatstadt. In der sich anschließenden offenen Gesprächsrunde kamen Themen zur Sprache wie:

  • Wie können sich Bürger Wismars in die Vorbereitung des 750sten Jahrestages der Unterzeichnung des Schutzbündnisses einbringen?
  • Was steht hinter dem Motto des Initiativkreises „Aufschwung durch Zusammenarbeit“?
  • Welche Rolle spielt der Glaube beim Übergang von der Industrie- in die Informationsgesellschaft?

Dauer: 1:26:40  |  MP3 Direktlink für Download

12 Regeln für Stadträte

Wir können von der Geschichte lernen – hier ein alter Text zum Nachdenken:

„Bistu Stad Rêghementes man, Twelff artikel sêe merklik an: Eyndracht mâek den boergern dyn, Meyne best schalt erste syn, Vorhoege de wîsen in gûder vârt, Der stad ingeld sy wol bewârt, Kêrt tôm besten an gûder grund, Dyn nâber sy dyn vnd du syn vrund, Bescherme dat recht an gûder acht, De arme sy lyk dem rîken betracht, Ghût ghesette hold wol by macht, Legh aff, is ichtswat quaeds bedacht, Laed landesheren heren blyuen, Hold, wat wîse meister beschrîuen: Welk stad nicht desse stucke hât, De zelden zunder zorge staet“

„Gehörst du zur Stadtobrigkeit, sollen zwölf Regeln dein Handeln bestimmen: Für Eintracht sorge bei den Bürgern dein, Das Gemeinwohl soll das erste sein, Erfreue die Weisen in würdiger Art, Der Stadt Interessen seien wohl bewahrt, Sorg’ für das Beste ohne eigenen Grund, Dein Nachbar sei dein und du sein Frund, Bewahre das Recht mit großer Acht, Der Arme sei dem Reichen gleich betracht, Mit guten Gesetzen bewahre die Macht, Leg’ ab, was schlecht bedacht, Lass’ Landesherren Herren bleiben, Halt’ ein, was weise Meister schreiben: Eine Stadt, die diese Dinge nicht bedenkt, wird selten ohne Sorgen gelenkt.“

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