Weihnachts-Packaktion 2023

Weihnachts-Packaktion 2023: Es ist vollbracht!

Am 18. November wurde der LKW beladen; damit sind die Vorbereitungen der Weihnachtsaktion abgeschlossen. Christine Reindorf berichtet, wie die Packaktion dieses Jahr gelaufen ist.

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Mitte Oktober durften wir wieder die städtische Alte Reithalle für unsere Weihnachtspackaktion beziehen. Bei aller Routine: Es ist immer wieder ein bewegender Moment, wenn das erste Päckchen fertig ist! Wie viele werden folgen, wie viele Kinder können wir dieses Jahr beschenken?

Packaktion: Viel Arbeit, aber eine gute Zeit

Unser gut eingespieltes Team hat die Packstraße routiniert aufgebaut. Auch die kleine Küche fand wieder Platz: Hier werden Kaffee, Tee, heiße Suppen, Kuchen und Leckereien für unsere Packhelfer und -helferinnen zubereitet. Gute Versorgung ist ein wichtiger Teil der Arbeit. Nach und nach wurden auch Kartons, Schokolade, Kekse, Zahnpasta, Kugelschreiber angeliefert – alle Dinge, die in die Päckchen sollen. Nur die Hefte wollten nicht kommen; Heinz musste so manche Stunde in der Alten Reithalle warten. Wir wollten die Packaktion schon verschieben, schließlich waren die Hefte dann aber doch da. Es konnte losgehen!

Am Abend vor dem ersten Packtag bekam ich die Nachricht, dass die ukrainische Gemeinde, die sich im Vereinshaus trifft, mithelfen möchte. Dankbar habe ich zugesagt. Sechs ukrainische Helfer/innen haben sich trotz anfänglicher Sprachschwierigkeiten sehr schnell eingearbeitet. Ein fleißiger Bienenschwarm ist nichts dagegen! Wir haben in sehr entspannter, fröhlicher Atmosphäre so schnell wie nie zuvor unsere ersten Päckchen fertig gepackt und eingewickelt. Während der Pausen und auch dazwischen gab es regen zwischenmenschlichen Austausch. Diese gemeinsame Arbeit bringt nicht nur den Kindern in ­Albanien glückliche Augenblicke – auch für uns und die Ukrainer/innen sind es schöne Stunden.

Die Päckchen aus den Sammelstellen

In der zweiten Woche warteten wir gespannt auf die Päckchen aus unseren Sammelstellen in ganz Deutschland. Sammelstellen abfahren und Päckchen einsammeln – das liest sich einfach, es gehört aber auch hier viel Einsatz dazu. Der 12-Tonner ist kein kleiner LKW. Der Fahrer musste durchs Erzgebirge und den Bayrischen Wald, eine Runde durch Süddeutschland, dann weiter nach Wismar – und überall kräftig mit anpacken und die Päckchen einladen. Viele Sammelstellen nutzen die Gelegenheit, um auch andere Hilfsgüter mitzugeben.

Andreas Großmann hat die Aufgabe als LKW-Fahrer von Dominic Kiebler übernommen, der diese Tour jahrelang gefahren ist. Auch im norddeutschen Raum gab es Veränderungen: Janik Windisch ist kurzfristig eingesprungen und hat verschiedene Sammelstellen mit einem weiteren 12-Tonner angefahren. Vielen lieben Dank für euren tollen Einsatz!

Fotos: Christine Reindorf, Dietmar Schöer, Manuela Harder

Tolles Ergebnis

Und wie viele Päckchen sind dieses Jahr zusammengekommen? Nun, wir alle kennen die Lage in der Welt, die auch vor unserer Haustüre nicht halt macht. Vielen Menschen ist es schwergefallen, Päckchen zu packen oder zu spenden. Trotzdem haben wir mit 2.800 Weihnachtspäckchen ein ähnlich gutes Ergebnis erzielt wie in den beiden Vorjahren.

A propos Vorjahre: Wir hatten eigentlich auch gedacht, Corona sei kein Thema mehr für uns. Leider doch; ich selbst bin in der zweiten Woche komplett ausgefallen. Zum Glück habe ich niemanden angesteckt, und Jürgen konnte auch noch die Ladearbeiten mit dem Radlader ausführen. Während unserer Abwesenheit hat das Packteam um Gitta Pabst hervorragende Arbeit geleistet.

Ab 2. Dezember werden wir gesund und munter bei der Verteilaktion in Albanien dabei sein und Bilder schicken. Bis dahin bedanken wir uns ganz herzlich bei allen Spendern und Helfern mit einem großen DANKESCHÖN!

Sie können noch für die Aktion spenden, z.B. 32 € für ein Weihnachtspäckchen für ein albanisches Kind.

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