
Albanienheft 2022
Schwerpunktthema: In Vielfalt zusammenleben; Doppeljubiläum: 30 Jahre CHW, 10 Jahre Diakonia

Schwerpunktthema: In Vielfalt zusammenleben; Doppeljubiläum: 30 Jahre CHW, 10 Jahre Diakonia

10 Jahre Diakonia Albania: Im CHW Albanienheft 2022 blickt Frieder Weinhold auf die Perspektiven für die Weiterentwicklung der Arbeit.

Die Hilfsprojekte in Albanien laufen unter dem Dach unserer Tochterorganisation Diakonia Albania. Exekutivdirektorin Aurora Zeqo gibt Ihnen einen aktuellen Überblick und zeigt auch die Highlights der letzten Monate auf.

In den letzten Jahren wurde nicht nur Arbeit in Albanien geleistet, auch der Verein hat sich weiterentwickelt. Dietmar Schöer gibt einen Überblick, wo wir als Organisation derzeit stehen.

Themen und Zahlen sind eine Seite, persönliche Schicksale die andere. Zum Beispiel die Geschichte der Demollari-Familie aus Jollë, die zur Minderheit der Balkan-Ägypter gehört.

2022 stand ein Doppeljubiläum an: 30 Jahre CHW, 10 Jahre Diakonia Albania. Frieder Weinhold blickt aus diesem Anlass auf die Anfänge der Arbeit zurück und fasst die Entwicklung zusammen.

Als nach dem Zusammenbruch des Osmanischen Reichs 1912 erstmals ein albanischer Staat entstand, wurden dessen Grenzen eng gefasst. Daher gibt es große albanische Minderheiten im Kosovo und in Nordmazedonien, Albanien selbst ist dagegen vergleichsweise homogen. Doch auch hier gibt es Minderheiten.

In Albanien gibt es moslemische und christliche Bevölkerungsteile. Arjol Bajlos beschreibt das weitgehend harmonische Zusammenleben.

Albanien taucht sehr selten in unseren Medien auf. Was wissen Sie über die politische Situation dort, über Erfolge und Probleme? Dr. Michael Schmidt-Neke lieferte im CHW-Seminar vom 16.10.2021 politische und gesellschaftliche Hintergründe.

Gitta Pabst stellt die Zusammenarbeit des CHW mit der Wismarer Kirchengemeinde St. Marien-St. Georgen vor

Themen: Jubiläum: 30 Jahre CHW, 10 Jahre Diakonia Albania, Über 4.000 Weihnachtspäckchen verteilt, Planänderung für die Baumpflanzaktion

Ein eingespieltes und hochmotiviertes albanisches Team vor Ort, erfahrene Helfer aus Deutschland sowie Erstteilnehmer mit Neugier und Leidenschaft haben es auch 2021 verstanden, die organisatorischen Herausforderungen der Weihnachtspäckchenaktion zu meistern.

Seit eineinhalb Jahren leisten die Mitarbeiter der Diakonia Albania eine großartige Arbeit im Rahmen des Corona-Projekts. Diese Hilfe lindert auch weiterhin existenzielle Not, wie Aurora Zeqo in ihrem Bericht zeigt.

Seit Jahren besuchen wir das Bergdorf Holtas immer wieder. Es liegt eigentlich nur wenige Kilometer von Bishnica entfernt, ist aber mit Fahrzeugen schwer zu erreichen. Durch diese abgeschiedene Lage ist das Dorf wie aus der Welt gefallen und hat die Teilnehmer des Sommereinsatzes wieder tief beeindruckt.

Das Internat in Bishnica hat schon vielen jungen Menschen geholfen, auf eigenen Füßen zu stehen. Die Räumlichkeiten entsprechen jedoch nicht mehr dem Standard und den albanischen Vorschriften. Frieder Weinhold berichtet über die bisherigen Planungen für einen Neubau – und wie es weitergeht.

Schulmöbel, medizinisches Material, Familienpakete: Immer wieder fahren wir Hilfstransporte mit Sachspenden nach Albanien. Seit Herbst 2020 waren es besonders viele. Frieder Weinhold berichtet, wie es dazu kam und wie es nun weitergeht.

In Albanien haben die Sommerferien begonnen, die Internatskinder sind nun zu Hause. Internatsleiterin Valbona Balla blickt auf das zu Ende gegangene Schuljahr zurück.

An der Albanienhilfe beteiligen sich Helfer und Unterstützer aus ganz Deutschland. Wir haben Josef Lutter und Tim Probsthain aus Höxter gebeten, ihre Arbeitsgruppe vorzustellen.

Die OSTSEE-ZEITUNG berichtet über den Hilfstransport des CHW, der nächste Woche startet.

Ende November brachten zwei Lastwagen die 3.800 Päckchen sowie viele andere Hilfsgüter nach Albanien. Frieder Weinhold berichtet über die Verteilaktion – und die dankbaren Reaktionen.

Im Rahmen der "Corona-Hilfe" verteilen wir nicht nur Lebensmittelpakete. Unsere Sozialarbeiter beraten die Bewohner der Region rund um Velçan, wie sie am besten mit Covid-19 umgehen, und bieten ihnen kostenlose Dienstleistungen zur Gesundheitsversorgung.

Trotz Corona läuft der Betrieb im Internat weiter. Valbona Balla zeigt wie.

Auch 2020 haben sich wieder Spender aus ganz Deutschland an der Weihnachtspäckchenaktion des CHW beteiligt. Rainer Rose aus Oschersleben bei Magdeburg wurde dieses Jahr Vereinsmitglied und war zum ersten Mal als Sammelstelle dabei. Wie ist es gelaufen?

Unter dem Dach der "Corona-Hilfe" unterstützen wir seit März arme Menschen mit Hilfspaketen, aber auch im medizinischen und sozialen Bereich. Dieser Aspekt kann nun durch eine Förderung des UNDP für die nächsten Monate ausgebaut werden.

Nach Lockerung der Corona-Reisebeschränkungen war Josef Lutter wieder mit Hilfsgütern in Lezha, Nordalbanien.

Von 17. bis 23. Februar 2020 war ein großes Team in der Verwaltungseinheit Velçan unterwegs, besuchte Familien und feierte Gottesdienst. Es war eine gute Zeit.

Gut zwei Monate nach dem Erdbeben bauten DA-Mitarbeiter und freiwillige Helfer die letzten beiden Shelter auf. Damit ist unser Erdbebenprojekt abgeschlossen. Aurora Zeqo fasst zusammen, welche Hilfe wir leisten konnten und was das für die Betroffenen bedeutet.

Nach langer Vorlaufzeit steht es fest: Wismar und Pogradec schließen eine Städtepartnerschaft. Es ist die erste zwischen einer deutschen und einer albanischen Stadt überhaupt.

Schwerpunktthema: Albanien entdecken; Reiseziele und Tipps für Entdecker; Entwicklung der Arbeit von CHW / Diakonia Albania

Es war im Jahr 1996, ich hatte gerade meinen Militärdienst beendet, da stellte mich mein Freund Denis Katro einem Deutschen vor, einem echten Riesen. Frieder Weinhold leitete im Frühling 1996 ein deutsches Team, das LKWs voller Familienpakete für die weit abgelegenen Bergdörfer gebracht hatte.

Als Reiseland zieht Albanien noch immer vor allem Reisende an, die das Ungewöhnliche suchen – und auch finden. Claus Ruhe hat schon mehrere Gruppenfahrten durch Albanien organisiert und teilt einige seiner Reisetipps.

Unsere Stiftung Diakonia Albania (DA) hat ihre Arbeit in den Städten Pogradec, Librazhd und Tirana weiterentwickelt. Das Ziel bleibt dasselbe: Wir helfen Menschen in Not. Aurora Zeqo gibt einen Überblick über die Arbeit und den derzeitigen Stand.

Der Österreicher Ernst Atkins lebt seit neun Jahren in Albanien – ein interessantes berufliches Projekt und etwas Abenteuerlust schwemmten ihn 2010 dorthin. Er behauptet: Es gibt nur wenige Länder, bei denen Vorurteile so wenig zutreffen wie hier.

Pulsierende Städte, schöne Badestrände an der Adria, atemberaubende Berglandschaften, historische Stätten – als Reiseland hat Albanien viele attraktive Seiten und ist eine persönliche Entdeckungsreise wert. Lassen Sie sich von unserer Auswahl inspirieren. Am Ende des Beitrags finden Sie noch einige praktische Reisetipps.

Die Journalistin Tina Srowig nahm im Oktober 2018 an einem Projekt der Konrad-Adenauer-Stiftung teil, Thema: "Die jungen Menschen in Albanien". 70 Prozent der jungen Albaner wollen ihr Land verlassen – aber was hält die anderen 30 Prozent?

Das christliche Motiv der Zuwendung zu den Schwachen drückt sich z.B. durch Familienpakete aus. Frieder Weinhold war von den Verteilaktionen der letzten Tage beeindruckt.

2018 betreuten DA und CHW die Renovierung eines Kindergartens in Pogradec. DA-Mitarbeiter Saimir Rakipllari hat das Projekt organisiert und stellt das Ergebnis vor.

Schwerpunktthema: Die Kinder von Bishnica, Leben in den Bergdörfern, 25 Jahre Arbeit in Albanien

Von Beginn an gehörte der Aufbau einer christlichen Gemeinde zur Arbeit des CHW in Bishnica. Aurora Zeqo berichtet über die Entwicklungen der letzten Zeit.

Kristi Qyrku stammt aus einer Großfamilie in Jollë. Das Internat in Bishnica hat ihm wichtige Grundlagen für seinen Lebensweg vermittelt.

Wie arbeitet eine Dorfschule in einem abgelegenen Bergdorf? Für das Albanienheft 2017 interviewte Manjola Lushka die Schulleiterin von Bishnica, Rapça Tahire.

Für unser Albanienheft "Die Kinder von Bishnica" gibt diese Bildergalerie einen Einblick in das albanische Leben abseits der Städte und Hauptstraßen.

Kinderpsychologin Diola Malasi gab bei einem Besuch in Wismar einen persönlichen Einblick in ihre Arbeit im Internat Bishnica.

Zwischen Wismar und Pogradec existiert schon längere Zeit eine freundschaftliche Verbindung. Delegationen aus Stadtrat bzw. Bürgerschaft sowie den Stadtverwaltungen haben sich gegenseitig besucht. Nun machte sich ein ausgemusterter Löschzug auf den Weg.

Bei der Explosion einer Glasflasche wurden viele Menschen schwer verwundet. Die Mitarbeiter der Diakonia Albania haben die Verletzten medizinisch versorgt und ihre Familien mit Hilfspaketen unterstützt.

Schwerpunktthema: Politik, Chancen: Auswandern oder bleiben?, Partner und Projekte, Entwicklung unserer Arbeit

Was brauchen die Kinder im Internat Bishnica? Drilona Tahir beschreibt die Probleme in den Bergdörfern, aber auch ihre Ziele und Möglichkeiten als Lehrerin.

Nicht nur Hilfsorganisationen sind in Albanien aktiv, auch der deutsche Staat leistet Entwicklungshilfe – seit über 25 Jahren. Der deutsche Botschafter Hellmut Hoffmann gibt einen Überblick über die Erfolge der Zusammenarbeit, die in vielen Bereichen sichtbar sind.

Gerina Stechow kam 1998 von Albanien nach Deutschland. Im Albanienheft 2016 erzählt sie über die Schwierigkeiten und wie sie eine neue Heimat gefunden hat.

Bei sozialem Engagement wie in der Politik geht es um das Wohlergehen der Menschen. Frieder Weinhold zeigt in einem biografisch gehaltenen Beitrag, was ihn antreibt und welche Erfahrungen ihn geprägt haben.